Zentralmosambik
Beschreibung
Zentralmosambik
Vier Provinzen bilden Zentralmosambik. Die Provinz Sofala, in der Beira liegt, die zweitgrößte Stadt Mosambiks; die Provinz Sambzia mit Quelimane als größter Stadt und die Provinz Manica an der Grenze zu Simbabwe mit der Stadt Chimoio als wichtigem Verkehrsknotenpunkt auf dem Weg nach Malawi. Und die an Sambia und Malawi grenzende Provinz Tete mit der gleichnamigen Stadt Tete. Diese vierte Provinz verbindet Simbabwe mit Malawi.
Der Gorongosa Nationalpark nördlich von Beira bildet das südliche Ende des Großen Afrikanischen Grabenbruches. Der 1862 Meter hohe Berg Gorongosa ist die Quelle einiger kleiner Flüsse, die in tief liegende Überschwemmungsgebiete abfließen. Diese einzigartige Kombination von geografischen Merkmalen unterstützte einst die dichtesten Wildtierpopulationen in ganz Afrika, aber die Tierzahl wurde während des langen Bürgerkriegs in Mosambik um bis zu 95% reduziert.
Im Jahr 2004 investierte die Carr Stiftung mehr als 10 Millionen US Dollar in den Wiederaufbau der Infrastruktur des Parks, die Wiederherstellung der Wildtierpopulationen und die Förderung der lokalen Wirtschaftsentwicklung. Aufgrund dieses erfolgreichen Projekts hat die Regierung von Mosambik einen zwanzigjährigen Vertrag mit der Carr Stiftung zur Wiederherstellung und gemeinsamen Verwaltung des Parks unterzeichnet. Heute beherbergt er wieder einige große Säugetiere wie Elefanten, Büffel, Löwen und Flusspferde sowie zahlreiche Antilopen, Vögel und Reptilien.
Afrikas viertgrößter künstlicher See Cahora Bassa wurde in der nordwestlichen Ecke der Provinz Tete durch den Bau eines großen Wasserkraftwerks im engen Sambesi Tal geschaffen, ähnlich wie der Karibasee in Simbabwe. Cahora Bassa ist 292 km lang, bis zu 38 km breit und bekannt für seine Tigerfischpopulation.