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Kalahari & South

NamibiaKalahari & Südliche Region

Beschreibung

Kalahari 

Die Kalahari Wüste in Namibia ist der größte zusammenhängende Sandstreifen der Welt mit bis zu 30 Meter hohen, manchmal hunderte Kilometer langen roten Sanddünen. Sie ist durchzogen von Bäumen, Flüssen und fossilen Wasserläufen. Einmal im Jahr ermöglichen ziemlich regelmäßige Niederschläge einen Lebensraum für und die Anwesenheit zahlreicher wilder Tiere, Vögel, Reptilien und Amphibien, Pflanzen und Insekten. Im südlichen Teil gehören der Kameldorn, rotes Ebenholz und andere Akazienarten zur Hauptvegetation. Weiter nördlich, wo das Klima feuchter ist, überwiegt die Savanne. 

Aber der wahre Reiz der Kalahari liegt in der unheimlichen Stille und Einsamkeit der spärlich grasbewachsenen Ebenen und Freiflächen. Die Bevölkerungszahlen sind gering und die wenigen Menschen leben weit verstreut. Schafzucht, begrenzte Landwirtschaft mit Straußen und andere landwirtschaftliche Betriebe dominieren den schwankenden Arbeitsmarkt. Heute arbeiten viele dieser Unternehmen mit der Tourismusbranche zusammen. Dies bringt zusätzliches Einkommen und einen sicheren Arbeitsplatz für Arbeitnehmer sowie freie Stellen für Arbeitslose in dieser Region. Farmtouren, Pirschfahrten, Spaziergänge, geführte Wanderungen mit Bushmen und kulturelle Einrichtungen auf Bauernhöfen haben die Kalahari Region zu einem beliebten Reiseziel gemacht, insbesondere für Touristen die auf eigene Faust unterwegs sind. 

Die Kalahari erstreckt sich weitgehend über den östlichen Teil der Hardap Region mit Mariental als ihre Hauptstadt. Der Name stammt von dem ersten Kolonialsiedler der Region, Herman Brandt, der den Ort nach seiner Frau „Marie's Tal“ benannte. Da in diesem Gebiet von Namibia nur sehr wenig Regen fällt, wurden traditionelle Anbautechniken aufgegeben und die Landwirtschaft bewegt sich in Richtung Wildzucht. Mariental ist auch das Zentrum der Straußenzucht in Namibia, da diese Vögel mit den trockenen Bedingungen gut zurechtkommen. 

Der riesige, 25 km² große Hardap Damm ist ein beeindruckender Anblick in der umliegenden trockenen Landschaft und zwischen den weit voneinander entfernten Städten im Süden Namibias. Er ist ein Paradies für Wassersportler und Bootshäuser am Ufer des Stausees können für zusätzlichen Komfort gemietet werden. Das Angeln in diesen Gewässern ist außergewöhnlich gut. Daher finden hier regelmäßig Angelwettbewerbe statt. Mit vielen Buchten und kleinen Inseln bietet dieser künstlich angelegte See einen sicheren Brutplatz für zahlreiche Vögel, darunter Goliathreiher, Schilfkormorane, Flamingos, Schreisee- und Fischadler. 

Am Westufer des Sees liegt ein kleines, 20.000 Hektar großes Natur- und Wildreservat. Hier kann man malerische Spaziergänge oder Fahrten machen. Das Resort beheimatet viele verschiedene Antilopenarten wie Springbock, Spießbock und Kudu sowie Strauße, Bergzebras und schwarze Nashörner. Am Ostufer liegt ein staatliches Rastlager mit Chalets, einem Restaurant, einem Swimmingpool und einem Campingplatz. 

Die kleine Stadt Gibeon ist das Siedlungsgebiet der Witbooi Oorlam. Einer ihrer Anführer war der legendäre Hendrik Witbooi, der gegen die deutsche Kolonialherrschaft kämpfte und 1905 in Aktion getötet wurde. Er ist auf Namibias Banknoten abgebildet. Die Stadt wurde weltberühmt für ihren Meteoritenschauer, dessen Stücke, eine Eisen-Nickel-Mischung, in Museen auf der ganzen Welt zu sehen. 

Südliches Namibia 

Eines der Naturwunder Afrikas ist der Fish River Canyon. Dieses 161 km lange und 27 km breite Schlucht ist mit einer maximalen Tiefe von 550 m von hohen, bedrohlichen Klippen umgeben. Die unglaubliche Größe dieses Canyons wird nur vom Grand Canyon in den USA übertroffen. Eine 25 km lange Straße entlang des östlichen Randes des Canyons führt zu einign Aussichtspunkten mit herrlichem Blick auf dieses immense und mächtige Naturphänomen. Das Ai-Ais Hot Springs Resort bietet Unterkünfte und Wohnwagencampingplätze und ist wegen der immensen Sommerhitze und der Hochwassergefahr von Ende Oktober bis zum zweiten Freitag im März geschlossen. Dahingegen ist das Hobas Camp ganzjährig geöffnet, das an der Straße zum Canyon und seinen spektakulären Aussichtspunkten liegt. 

Die Hafenstadt Lüderitz liegt eingebettet zwischen den Dünen der Namib Wüste und der wilden Atlantikküste und wurde 1884 vom Bremer Tabakhändler Adolf Lüderitz gegründet. Sie war die erste deutsche Siedlung im damaligen Südwestafrika. Die Küstenstadt hat eine schöne Sammlung anmutiger Gebäude aus der deutschen Zeit. Vor dem Hintergrund des schwarzen Felsens und des strahlend blauen Wassers der Bucht verleiht dieses architektonische Erbe Lüderitz seinen besonderen Charme. Die Erkundung der Küste rund um die Bucht mit ihren unberührten Stränden, Höhlen, Lagunen und Riffen lohnt sich. Es gibt Bootsausflüge in der vogelreichen Bucht und zu einer nahe gelegenen Robbenkolonie. Die alte und höchst interessante Geisterstadt Kolmanskop, die sich einige Kilometer südöstlich von Lüderitz befindet, stammt aus den Tagen des Diamantenrausches und kann an Wochentagen besichtigt werden. 

Die Stadt Keetmanshoop ist eine wichtige Straßen-, Schienen- und Luftverbindung und bietet eine Reihe interessanter alter Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit. Zu den interessanten Reisezielen in dieser Region gehören der Kokerboom Wald (Köcherbaum), der auf dem privaten Bauernhof Gariganus, 14 km nördlich von Keetmanshoop liegt, aber für die Öffentlichkeit zugänglich ist; Die ungewöhnliche, geologische Formation Brukkaros, ein erloschener Vulkan mit einem Krater von fast 2000 Metern Durchmesser, auf der Hauptstrecke von Windhoek nach Keetmanshoop und der Stolz des Südens, die Burg Duwisib am Rande der Namib, etwa 70 km südwestlich von Maltahöhe. Sie wurde 1908 vom exzentrischen Baron von Wolff und seiner amerikanischen Frau und Erbin erbaut.

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